Sonntag, 2. Dezember 2007

20. Tag Zurueck nach Raileh

Nach dem Auschecken waren wir noch nett durch das Oertchen bummeln und haben es endlich geschafft eine originale Thai-Massage auszuprobieren. Eine Stunde lang druecken und walgen, mit den Fuessen ueber den Ruecken laufen und zum Schluss nochmal alle Wirbel zurechtruecken...muss man mal probiert haben!!!

Danach gings wieder mit dem Boot nach Raileh. Wir haben uns schoen draussen an die Reeling auf der Schattenseite gesetzt und hatten anfangs noch richtig viel Platz fuer uns. Als das Boot losging wussten wir auch wieso - der Wind stand unguenstig und hat die Gischt richtig schoen direkt auf uns gedrueckt. Wir sind dann auf den Bug gefluechtet, wo noch ein bisschen Platz fuer uns war.

Abends haben wir dann endlich herausgefunden warum wir manchmal von so ein bisschen Bier so tuedelig geworden sind - ein genauer Blick auf die Flasche ergab 6,4% Alkohol. Die Reis- und Nudelgerichte geben hierfuer auch nicht die noetige Grundlage ab. :-)

Morgen gehts dann mit dem Longtail nach Krabi, dann irgendwie nach Surat Thani wo der Nachtzug nach Bangkok auf uns wartet (hoffentlich). Mal schauen, ob wir nochmal Gelegenheit finden was zu schreiben, ansonsten geht es nach einem Tag Bangkok schon zurueck in die Heimat...

Samstag, 1. Dezember 2007

19. Tag Koh Phi Phi

Frueh vom Wecker aus dem Schlaf gerissen machten wir uns zeitig nach dem Fruehstueck auf zum Aussichtspunkt der Insel. Die 20min Aufstieg laut Reisefuehrer moegen fuer Bergziegen gelten, wir Flachland-Touristen brauchten locker das doppelte an Zeit und es hat viel Schweiss gekostet. Der Ausblick war der verdiente Lohn.













Anschliessend sind wir auf die andere Seite der Insel hinabgestiegen (wie immer in FlipFlops), um dort in der RanTi-Bay zu schnorcheln. Der Abstieg war abenteuerlich und hat dem FlipFlop-Profil alles abverlangt.










Die Bucht war traumhaft schoen, fast menschenleer und die Wellen richtig schoen hoch! Zum Schnorcheln leider komplett ungeeignet, aufgrund der Monsunwinde ist es wohl uebliches Wetter, zumindest bis Januar. :-(



Nach 2 Stunden baden und entspannen gings mit dem Taxi-Longtail-Boot wieder zum Longbeach. Bei den Wellen durchaus eine nasse und sehr unruhige Angelegenheit.

Freitag, 30. November 2007

18. Tag Ueberfahrt nach Koh Phi Phi

Heute gings schon ans Sachen packen und mit dem 9:30 Boot in 1,5 Stunden auf die Insel Koh Phi Phi (Ja, Pipi gesprochen). Da das grosse Boot nicht am Strand anlegen kann, bekamen wir zuerst einen Longtail-Boot Transfer und durften auf hoher See umsteigen. Fotos konnten wir hiervon verstaendlicherweise leider nicht schiessen...

Die Hotelsuche gestaltete sich unerwartet schwierig, da morgen die Hochsaison beginnt (Pauschalurlauber) und vieles schon dicht war. Davon abgesehen ist die Qualitaet der Unterkuenfte nicht wirklich dem Preis angemessen, bzw. einer so schoenen Insel angemessen. Nach laengerer Rucksack-Tour (ganzes Gepaeck versteht sich) durch die Mittagshitze und sehr vielen Absagen haben wir uns dann fuer das geringste Uebel entschieden und troesten uns mit "es sind nur 2 Naechte".

Direkt ab in die Badeklamotten und kleine Wanderung in FlipFlops zum Longbeach. Manchmal waren wir uns nicht mehr sicher, ob es noch der richtige Pfad war bzw. ob es ueberhaupt ein Pfad war...

Keine Zeit vertroedelt, Schnorchelausruestung geliehen und ab zum Shark-Point (Schnorchel-Riff in Schwimmnaehe zum Strand). Kaum im Wasser konnten wir schon die ersten bunten Fischschwaerme entdecken. War sehr schoen viele verschiedene Fische direkt vor der Nase zu haben, die man sonst nur im Aquarium bewundern kann. Zum kroenenden Abschluss haben wir tatsaechlich direkt vor uns, dann unter uns, dann hinter uns einen Hai gesehen. Hinterlaesst schon Eindruck!

Zwischenstatus Fotos

so Ihr Lieben, wir versuchen gerade zum 3. Mal ein paar sehr tolle und schoene (ja auch Strandbilder) hochzuladen, aber das Internet scheint auf den Inseln nur in eine Richtung zu funktionieren. Wir werden uns weiter bemuehen, aber mehr als 6 Minuten warten fuer 92kb und doch kein Ergebnis ist zu viel fuer unsere Geduld.. :-)

Donnerstag, 29. November 2007

17. Tag Die Lagune und der Weg dorthin

Morgens haben wir uns die laedierten Hautstellen angeschaut und spontan beschlossen, heute der Sonne moeglichst aus dem Weg zu gehen. Ein Alternativprogramm war schnell gefunden. Zuerst haben wir die Nachbarbucht aufgesucht, laut Reisefuehrer einfach am Strand entlang und dann am Felsen lang. Zum Glueck kamen am Ende des Strandes gerade andere Touristen den Berg heruntergeklettert, denn wir haetten den Aufstieg nie als Weg wahrgenommen! Nach einer schoenen Kletterpartie durch den Dschungel haben wir den Strand erreicht und konnten einige Kletterer beim erklimmen der schroffen Felswaende beobachten.

Auf dem Rueckweg noch ein kurzer Badestopp und schon gings weiter zum naechsten Hoehepunkt des Tages - der Besuch einer Lagune in einem 80-100 Meter hohen Felsenkessel stand an. Wenn wir vorher schon dachten wir muessten klettern, dann traf das diesmal um so mehr zu. Ueber teilweise abenteuerlichen Wegen und unter Zuhilfenahme von Seilen wurde der Auf- und Abstieg gemeistert.












Die Lagune sah fast aus wie in The Beach, war leider nur zum Baden nicht so gut geeignet. Auch wenn unterwegs unter den wenigen Wagemutigen Tipps der besten Begehung ausgetauscht wurden, blieben ein paar Schrammen nicht aus. War aber wirklich aufregend und schoen.

Mittwoch, 28. November 2007

16. Tag Raileh Ost

Enttaeuscht ueber die wenigen Rueckmeldungen zu unserem Blog, beschlossen wir ins Wasser zu gehen, per Seekajak versteht sich. Schnell noch die Kamera wasserdicht verpackt und gut gegen die Sonne eingecremt und dann gings auch schon los.


Wir konnten wunderbar an der Kueste mit den verschiedenen Kalkfelsformationen entlang paddeln, haben viele Fische, ein paar Krebse und eine ziemlich grosse Echse beobachten koennen. Bei der Echse konnte Conny erst gar nicht nah genug rankommen, als diese dann aber ins Wasser kam, konnte es nicht schnell genug rueckwaerts gehen...:-) Die war aber auch wirklich gross und flink im Wasser und ich sass zum Glueck hinten...
Nach einem Badestopp an einem tollen Sandstrand mit Garkuechen auf Booten gings nach 4 Stunden zurueck zum Ausgangspunkt. Das war auch gut so, denn die Sonne war noch heftiger als gedacht und selbst LSF 30 und nachcremen hat uns nicht vor Sonnenbrand bewahrt. War ein wirklich schoener Ausflug.

Zum Abschluss des Tages haben wir den Sonnenuntergang bewundert und versucht ihn mit der Kamera einzufangen.

Dienstag, 27. November 2007

15. Tag - Endlich Strand und Meer

Statt der geplanten Ankunftszeit von 7 Uhr waren wir schon 05.30 Uhr in Krabi. Die Nacht im Bus war ok, man konnte besser schlafen als gedacht - waren ja auch VIP-Sitze. ;-) Naja, manchmal hatte man schon ein bisschen Angst wegen der Fahrweise.

Unser Gepaeck lag dann auch schon zu unserer leichten Verwunderung am Touristenbuero bereit, wo man sich wirklich nett um uns bemuehen wollte und nicht mit Tipps und Hotelvorschlaegen gegeizt hat - naja, anstelle des Taxis fuer 150 Baht haben wir doch den Pick-Up fuer 15 Baht genommen (danke lieber Reisefuehrer)... auch liess das Interesse an uns schnell nach als ich unser Budget fuer eine Uebernachtung bekannt gab (bluffen war angesagt).

Mit dem Longtail-Boot ging's dann ne knappe halbe Stunde an der Kueste entlang zum Raileh Beach, wo wir aufgrund von Ebbe noch mal 5 Minuten durch Sand und Schlick stapfen mussten, um die Strandpromenade zu erreichen - mit Gepaeck versteht sich.

Nun ging die grosse Sucherei los - nach diversen sehr einfachen Unterkuenften ohne Strom und Warmwasser, fanden wir dann doch noch ein richtig nettes Holzhuettchen (naja, schon ein bisschen groesser - ca. 40 qm) - Klima, Heisswasser, Holzfussboden, coole OpenAir-Dusche, Moskitonetz, Terasse... :-)

Geschafft vom vielen Rucksack tragen und damit Berge hoch und runter laufen, hatten wir uns eine Strand- und Meer-Auszeit verdient...

Leider mussten wir feststellen, dass im Laufe unserer Anreise mindestens ein Thai (nehmen wir mal so an) den Unterschied zwischen MEIN UND DEIN vergessen hat, und so muessen wir den Verlust von Conny's Handy (ja - Sim-Karte ist erst mal gesperrt), Conny's Parfuem (ja, das ist hart fuer mich) und meinem After-Shave (ja, das ist hart fuer Conny) verzeichnen. Ein Glueck, dass wir extra mit dem staatlichen Bus gefahren sind.

Das Oertchen hier ist wirklich nett, chillig und total entspannt. Von Massentourismus mit Liegen am Strand etc. keine Spur! Den ersten Sonnenuntergang konnten wir auch schon beim Cocktail geniessen...

Montag, 26. November 2007

14. Tag Transfer in den Sueden

Heute ist es Zeit, die Sachen in Kanchanaburi zu packen und aufzubrechen zu schneeweissen Sandstraenden und tuerkis-blauem Meer...

Am Vormittag nahmen wir uns noch ein Samlor (Fahrrad-Rikscha), um die Bruecke am Kwai noch einmal aus naechster Naehe zu betrachten. Ein ca. 60-jaehriger Samlorfahrer hat kraeftig in die Pedale getreten, um uns beide durch die Mittagshitze ans Ziel zu bringen. Wir hatten fast ein schlechtes Gewissen ... gaben ihm dann auch 50 statt die herausgehandelten 40 Baht.

Dann ging's schnell ans Rucksaecke holen aus unserem Guesthouse und siehe da - der Samlorfahrer stand schon wieder bereit, um uns samts schweren Rucksaecken zum Busbahnhof zu bringen! Echt verrueckt, der Mann - aber auch sehr beeindruckend!

Dort angekommen stand auch schon der Bus nach Bangkok in den Startloechern. Lief alles wie am Schnuerchen. In Bangkok selber habe ich zufaellig das Schild vom angepeilten Bus-Terminal gesehen, unser Bus fuhr aber lockig-flockig dran vorbei...also beim naechsten Halt raus und ab ins Taxi. Der Taxifahrer wollte aber nicht verstehen wo wir hinwollten und hat uns erstmal ganz frech beim alten Bus-Terminal rausgeschmissen!!! Dort haben eine nette Thai und ein Busfahrer direkt 50:50 gemacht und uns inoffiziell zum richtigen Terminal gebracht.

Bus Ticket mit der staatlichen Buslinie nach Krabi erstanden (soll ja sicher sein) und um 19:00 gings los mit dem VIP 24 - Nachtbus.

Sonntag, 25. November 2007

12. Tag Todeseisenbahn und Nationalpark

Heute ging der Wecker noch frueher denn heute steht ein "fremd-organisierter-Ausflug" auf dem Programm und wir wollen die Abfahrt ja nicht verpassen...:-) Wir liegen gut in der Zeit, nur noch eben fruehstuecken in unserem Guesthouse - Fruehstueck sollte es ab 7 Uhr geben, hatten extra noch nachgefragt. Wir haben die Mutter des Hauses mehr oder weniger aus dem Bett gescheucht, waehrend ihre englisch sprechende Tochter (sie schien verantwortlich zu sein) durch Abwesenheit geglaenzt hat. Also wurde mit Haenden und Fuessen das Fruehstueck bestellt und es wurde zeitlich noch etwas knapp. Als wir aufbrachen, kam dann die lang ersehnte Tochter und hat sich erstmal einen Anschiss abgeholt (soviel Thai haben wir verstanden...). Die Mutter hatte uns bis dahin schon ins Herz geschlossen.

Auf ging's im (wie immer viel zu viel) klimatisierten Minivan zum Erawan-Nationalpark und dem 7-stufigen Wasserfall. Wir hatten jede Menge Zeit, viele Fotos zu schiessen und auch zu baden. Putzerfische haben sich um unsere Fuesse "gekuemmert".


Auf dem Weg zur Todeseisenbahn fuetterten wir noch unerwartet ein paar Affen am Strassenrand. Und schon ging's weiter zur Bahnstation, von der aus man ein altes Holzviadukt gut ueberblicken konnte. Und dann durften wir sogar 4 Stationen mit der Bahn fahren ... Wir fanden's spannend. :-)












Zum Schluss noch die Bruecke am Kwai besucht und abgelichtet und dann ab ins Guesthouse.

Ich wollte gerade noch Fotos hochladen, aber der Rechner steht unter Strom - nachdem ich zum 3. mal einen gewischt bekommen habe gebe ich doch auf...mal schauen ob wir gleich noch woanders Internet finden....

Morgen werden wir versuchen in Richtung Sueden zu kommen. Mal erst nach einem Zugticket schauen und wenns nicht klappt nach nem Busticket schauen und wenns nicht klappt bloed aus der Waesche schauen...

Samstag, 24. November 2007

11. Tag - Kanchanaburi

Der Wecker klingelte um 7:30 denn wir wollten ja mit der "Todeseisenbahn" ueber die Bruecke am Kwai und das Viadukt nach Nam Tok fahren und der Zug ging zeitig. Noch schnell gefruehstueckt und auch prompt den Zug verpasst...:-)

Alternativ mieteten wir uns einen Motorroller (die Dinger fahren hier ca. 100 km/h) und erkundeten die naehrere Umgebung. Nach mehrmaligem Verfahren aufgrund einer groben Karte und rein thailaendischer Beschilderung beschlossen wir, die Touristeninformation im Ort doch noch aufzusuchen, um uns dort mit einer ordentlichen Karte auszustatten. Dies gelang ganz gut und siehe da ... wir fanden den ersten Tempel - natuerlich nicht ohne einmal dran vorbei gefahren zu sein!




Hier konnten wir Augenzeuge eines "Wunders" werden. Eine direkte Nachfahrin der "floating nun" (Schwebende Nonne) zeigte das Kunststueck meditierend auf dem Wasser zu schweben. Fuer uns unglaeubigen sah es eher nach "eine Dicke Frau schwimmt im Wasser" und nicht schwebt auf dem Wasser aus, aber was solls... es war schon sehenswert fuer 20 Baht die dicke Frau ins Wasser zu bringen :-)



Nach der Besichtigung dieses Prunkstuecks ging's weiter entlang am Fluss (Kwai). Laut Reisefuehrer eine wenig befahrene Strecke - stimmt generell auch, es fuhren lediglich Schwerlaster auf einer Schotter- und Staubpiste. Wie wir aussahen koennt Ihr Euch nicht vorstellen...

Vorbei ging's an einem besonders auffaelligen buddhistischen Friedhof zum naechsten spannenden Tempel mit einem Drachenmaul als Eingang. Also Schuhe aus und barfuss ueber Stock und Stein den Hoehlentempel erkundet.







Nach mehreren Versuchen haben wir in der ersten Daemmerung die letzte Tempelanfahrt doch noch gemeistert und es hat sich gelohnt.

Abends haben wir noch das Lichterfest besucht, welches seinen Hoehepunkt hatte. Hunderte von schwimmenden Blumengestecken mit Kerzen auf dem Fluss, in der Luft Lampions, die in den Himmel stiegen (teilweise mit Zusatzantrieb durch Feuerwerk).

Freitag, 23. November 2007

10. Tag - Transfer Chiang Mai - Kanchanaburi

Wir sind relativ frueh raus, Rucksack gepackt, letztes Muesli gegessen und ab zum Flughafen. Flug nach Bangkok und dann vom Busbahnhof aus nach Kanchanaburi. Klingt alles sehr einfach, denkste....
Am Airport Bangkok angekommen mussten wir feststellen, dass die Buslinie 556 (zum Busbahnhof) eingestellt worden ist. Naja, macht nichts - also anderen Bus mit Umsteigen mitten in der City genommen (mit Hilfe von einer netten Einheimischen). Leider und zur Strapaze von Conny's Nerven gab's Stau ohne Ende und der Anschlussbus war auch nicht ganz so leicht zu finden wie gedacht...die koennen hier echt kein Englisch.

Am Ende (nach 4 Stunden!!! nur fuer einmal in Bangkok zum Busbahnhof) sassen wir endlich im Bus nach Kanchanaburi und kamen nach schnellen 2 Stunden an.










Haben ein sehr nettes Guesthouse gefunden, direkt am River Kwai, mit vielen Mosquitos und jeder Menge Geckos. Suesse Tierchen, die letzteren.

Donnerstag, 22. November 2007

9. Tag Trekking 3 von 3


Heute gibts nur gemuetliches Programm - Bambussflossrafting. Nachdem die Bambussfloesse noch auf die europaischen Durchschnittsgewichte angepasst worden sind (sprich massgeblich vergrossert), gings auch schon los. Wir hatten grosses Glueck und die Jungs mussten eine aktive Rolle beim Steuern der Rafts uebernehmen, waehrend die Maedels die wunderbare Aufgabe des Kommando-Weitergebens und Stillstehens hatten. Conci durfte ganz hinten stehen und hatte damit eine der wichtigsten und gefaehrlichsten Positionen inne - wenn nicht DIE wichtigste. ;-)

Es haben sich alle sehr gut geschlagen und uns Maedels sicher, wenn auch ein bisschen nass, ans Ziel gebracht. Es ging aber unterwegs teilweise schon ganz schoen zur Sache...

Am Ziel (der Fluss ging natuerlich weiter, war dann allerdings nur noch mit Schlauchbooten zu befahren) gab's Mittag und dann eine abenteuerliche Fahrt im Pickup zurueck - ueber Stock und Stein! Staubig war's ausserdem ... wir sahen aus...

Abends war nicht viel mit relaxen, denn wir mussten ja noch den Urlaub weiter organisieren. Zumindest wollten wir festlegen wo es den naechsten Tag hingehen soll - Ergebnis Kanchanaburi via Bangkok.

Danach hatten wir noch Zeit uns das Lichterfest anzuschauen - zum ersten Vollmond nach der Regenzeit werden die Staedte, Fluesse usw. mit Lichtern geschmueckt und Laternen mit offenem Feuer in den Himmel steigen gelassen - ein wirklich romantischer Anblick!

Mittwoch, 21. November 2007

8. Tag - Trekking 2 von 3




Der Hahn kraehte um 4:30 Uhr, wir liessen uns aber nicht provozieren und wachten allmaehlich kurz nach 7 Uhr auf. Die Nacht hindurch hatte der direkt unter uns fliessende Bach laute Geraeusche von sich gegeben, es war ziemlich kalt geworden und der Boden war ziemlich hart. Jede Bewegung eines anderen in der Reihe war spuerbar...

Jetzt hiess es gute Laune bewahren und kalt duschen sowie die elektr. Zahnbuerste im Dschungel ausprobieren - Begeisterung bei der Gruppe... ;-)

8:30 Uhr war Startschuss zur 3-4 stuendigen Wanderung zum Elefantencamp, die uns bevor stand. Vorher gab's noch Fruehstueck mit Ruehreis, Ananas und ueberm Lagerfeuer getoasteten Toast.
Das Wetter liess uns an diesem Tag ein bisschen am Stich - mehr oder weniger Dauer-Nieselregen - manchmal auch ein bisschen mehr. Im Dschungel ist das nicht immer ein Vergnuegen, denn der Boden wird schlammig-lehmig-rutschig und das ist bei Bergauf und Bergab ziemlich fordernd. Trotzdem hat's Spass gemacht, zumindest bis 1 Stunde vorm Ziel. Ach ja - auch Blutegel waren wieder mit von der Partie.
Sind am spaeten Mittag im Camp angekommen und Piroon (unser Fuehrer) hat sich auch gleich richtig ins Zeug gelegt, um uns was leckeres zu kochen, waehrend wir noch am fluchen und Klamotten trocken legen waren...alle anderen legten dann zum Elefantenreiten Regenzeug an, wir waren aber mal wieder optimistisch vorbereitet und hatten das Thema Regen ausgeblendet.

Puenktlich zum Start hoerte es auch auf zu regnen - was ein Glueck! Wir hatten den groessten Elefanten in der Truppe erwischt - ein echter Anfuehrer mit eigenem Kopf. Er liebte es, waehrend der Flussdurchquerung die lokale Vegetation zu dezimieren. Trotz des Rueckrufs seines Mahouts (Elefantenfuehrers) blieb er eifrig bei der Sache / beim Fressen.
Das war ganz schoen hoch da oben, vor allem, wenn's die Boeschung zum Fluss hinunter ging. Aber nett...

Die letzte viertel Stunde zum heutigen Bergdorf mussten wir aufgrund des schlammigen Bodens zu Fuss zurueck legen. Bei den Lahu angekommen, gab's wieder die heiss ersehnte kalte Dusche, um den Schlamm vom Tag loszuwerden. Die heutige Holzhuette war noch gemuetlicher, auch mit Decken, Moskitonetzen und einer Feuerstelle ausgestattet.
Piroon kochte wieder, um nach dem Essen seine musikalischen Faehigkeiten unter Beweis zu stellen. Er spielte am Feuer Gitarre und sang teilweise recht schraeg engl. Songs. Wir bekamen Besuch von Dorfbewohnern und dann auch Einblicke in die lokalen Herz-und-Schmerz Lieder. War schon eindrucksvoll.

Einige warme Chang-Biere spaeter sanken wir in den Schlaf....

Dienstag, 20. November 2007

7. Tag Trekking 1 von 3


Es ging morgens zur humanen Zeit von 9.30 Uhr los. Wir sind eine Gruppe von 11 Leuten (9 Deutsche und 2 Schweizerinnen) und es ging mit dem Pick-Up Richtung Norden. Nach 2 Stunden war die erste Station erreicht - es stand ein Besuch beim Wasserfall an. Conny war noch gar nicht nach Wasser und duschen zumute. Noch schnell umgezogen (Badesachen) und eroertert ob mit Flip-Flops oder mit Wanderschuhen der Weg beschritten werden sollte. Haben uns dann gemeinschaftlich fuer feste Schuhe + FlipFlops entschieden ... war auch gut so.

Am Wasserfall angekommen hatte auch Conny Interesse am kalten
Wasser gefunden (lockere 30min Bergaufstieg) und dort schloss unsere Gruppe erste Bekanntschaft mit Blutegeln.. sieht ganz schoen gefaehrlich aus, wenn das Blut nur so herunter laeuft - ist aber recht ungefaehrlich - fast gesund (glauben wir).
Baden konnten wir zwar nicht (wer will das auch schon bei den ganzen Egeln), aber man konnte sich super in den kalten Wasserfall stellen und "duschen"!












Nach der Anstrengung gab's erst mal Mittag: Selbst gekocht von unserem Guide Piroon und sehr lecker und reichlich.

Dann noch ein bisschen mit dem Pick-Up gefahren und dann die erste Wanderung in die Berge. War recht anstrengend in der Sonne zumal unsere Schweizerinnen die Fuehrung uebernommen und einen Affenzahn drauf hatten. Angekommen sind wir im Dorf der "Karen" - ziemlich aermliche Verhaeltnisse dort und ein Leben gemeinsam mit Schweinen, Huehnern, Hunden etc.

Unsere Gruppe bekam ein eigenes Holzhaeuschen mit Decken, Moskitonetzen und Kerzen. Es gab sogar eine kalte Dusche und das altbewaehrte Hockklo.


Es wurde recht schnell dunkel und die Jungs vom Dorf hatten tagsueber eine Kobra entdeckt, die direkt den Weg in den Kochtopf gefunden hat. Wir durften kosten..:-)
Nach dem Essen stand das Unterhaltungsprogramm der Dorfjungs auf dem Programm - Knobelaufgaben mit Streichhoelzern... war ganz lustig.

Dann Schlafenszeit, da uns ein langer Marsch bevorstand!

Montag, 19. November 2007

6. Tag Chiang Mai

Wir sind heute kaum aus den Federn gekommen. Dafuer hat Conny dann das im Gaestebuch der Besitzerin hoch gelobte Muesli mit selbst gemachtem Joghurt und Fruechten ausprobiert. Und siehe da - wirklich sehr lecker!
Conci musste mittags dem Magen und der Verdauung zuliebe mal einen Curry-Freien-Tag einlegen (aber es geht schon wieder).


Sind mit dem Songthaew (Minibus) hoch zum Wat Doi Suthep (Tempel), von dem man einen super Blick ueber Chiang Mai hatte. Zuvor das uebliche Handeln und hin und her mit den Fahrern wegen des Preises oder ob man direkt oder erst nach 1er Stunde Wartezeit fahren will.


Desweiteren waren wir heut mehr oder weniger damit beschaeftigt, unsere morgen beginnende 3-Tages-Trekkingtour vorzubereiten. Hier noch nen Hut und nen Rucksack und FlipFlops und ne Taschenlampe besorgen etc. Sind schon ziemlich gespannt auf das, was uns erwartet. 9:30 Uhr soll's losgehen mit weiteren 9 Personen plus dem viel gelobten Guide. Es geht irgendwo in den hohen Norden - durch den Dschungel zu Bergdoerfern, zum Elefanten reiten und Bambusfloss-Rafting. Na mal schauen... Zurueck sind wir dann erst am 22. nachmittags. Wir gehen mal nicht davon aus ein Internetcafe auf dem Weg zu entdecken, genausowenig wie fliessend Wasser, Toilette, Strom... Es soll hoechstens seltene grosse, behaarte Spinnen zu sehen sein.


Jetzt wird noch ueber den Nachtmarkt gebummelt und dann gepackt...