Sonntag, 2. Dezember 2007

20. Tag Zurueck nach Raileh

Nach dem Auschecken waren wir noch nett durch das Oertchen bummeln und haben es endlich geschafft eine originale Thai-Massage auszuprobieren. Eine Stunde lang druecken und walgen, mit den Fuessen ueber den Ruecken laufen und zum Schluss nochmal alle Wirbel zurechtruecken...muss man mal probiert haben!!!

Danach gings wieder mit dem Boot nach Raileh. Wir haben uns schoen draussen an die Reeling auf der Schattenseite gesetzt und hatten anfangs noch richtig viel Platz fuer uns. Als das Boot losging wussten wir auch wieso - der Wind stand unguenstig und hat die Gischt richtig schoen direkt auf uns gedrueckt. Wir sind dann auf den Bug gefluechtet, wo noch ein bisschen Platz fuer uns war.

Abends haben wir dann endlich herausgefunden warum wir manchmal von so ein bisschen Bier so tuedelig geworden sind - ein genauer Blick auf die Flasche ergab 6,4% Alkohol. Die Reis- und Nudelgerichte geben hierfuer auch nicht die noetige Grundlage ab. :-)

Morgen gehts dann mit dem Longtail nach Krabi, dann irgendwie nach Surat Thani wo der Nachtzug nach Bangkok auf uns wartet (hoffentlich). Mal schauen, ob wir nochmal Gelegenheit finden was zu schreiben, ansonsten geht es nach einem Tag Bangkok schon zurueck in die Heimat...

Samstag, 1. Dezember 2007

19. Tag Koh Phi Phi

Frueh vom Wecker aus dem Schlaf gerissen machten wir uns zeitig nach dem Fruehstueck auf zum Aussichtspunkt der Insel. Die 20min Aufstieg laut Reisefuehrer moegen fuer Bergziegen gelten, wir Flachland-Touristen brauchten locker das doppelte an Zeit und es hat viel Schweiss gekostet. Der Ausblick war der verdiente Lohn.













Anschliessend sind wir auf die andere Seite der Insel hinabgestiegen (wie immer in FlipFlops), um dort in der RanTi-Bay zu schnorcheln. Der Abstieg war abenteuerlich und hat dem FlipFlop-Profil alles abverlangt.










Die Bucht war traumhaft schoen, fast menschenleer und die Wellen richtig schoen hoch! Zum Schnorcheln leider komplett ungeeignet, aufgrund der Monsunwinde ist es wohl uebliches Wetter, zumindest bis Januar. :-(



Nach 2 Stunden baden und entspannen gings mit dem Taxi-Longtail-Boot wieder zum Longbeach. Bei den Wellen durchaus eine nasse und sehr unruhige Angelegenheit.

Freitag, 30. November 2007

18. Tag Ueberfahrt nach Koh Phi Phi

Heute gings schon ans Sachen packen und mit dem 9:30 Boot in 1,5 Stunden auf die Insel Koh Phi Phi (Ja, Pipi gesprochen). Da das grosse Boot nicht am Strand anlegen kann, bekamen wir zuerst einen Longtail-Boot Transfer und durften auf hoher See umsteigen. Fotos konnten wir hiervon verstaendlicherweise leider nicht schiessen...

Die Hotelsuche gestaltete sich unerwartet schwierig, da morgen die Hochsaison beginnt (Pauschalurlauber) und vieles schon dicht war. Davon abgesehen ist die Qualitaet der Unterkuenfte nicht wirklich dem Preis angemessen, bzw. einer so schoenen Insel angemessen. Nach laengerer Rucksack-Tour (ganzes Gepaeck versteht sich) durch die Mittagshitze und sehr vielen Absagen haben wir uns dann fuer das geringste Uebel entschieden und troesten uns mit "es sind nur 2 Naechte".

Direkt ab in die Badeklamotten und kleine Wanderung in FlipFlops zum Longbeach. Manchmal waren wir uns nicht mehr sicher, ob es noch der richtige Pfad war bzw. ob es ueberhaupt ein Pfad war...

Keine Zeit vertroedelt, Schnorchelausruestung geliehen und ab zum Shark-Point (Schnorchel-Riff in Schwimmnaehe zum Strand). Kaum im Wasser konnten wir schon die ersten bunten Fischschwaerme entdecken. War sehr schoen viele verschiedene Fische direkt vor der Nase zu haben, die man sonst nur im Aquarium bewundern kann. Zum kroenenden Abschluss haben wir tatsaechlich direkt vor uns, dann unter uns, dann hinter uns einen Hai gesehen. Hinterlaesst schon Eindruck!

Zwischenstatus Fotos

so Ihr Lieben, wir versuchen gerade zum 3. Mal ein paar sehr tolle und schoene (ja auch Strandbilder) hochzuladen, aber das Internet scheint auf den Inseln nur in eine Richtung zu funktionieren. Wir werden uns weiter bemuehen, aber mehr als 6 Minuten warten fuer 92kb und doch kein Ergebnis ist zu viel fuer unsere Geduld.. :-)

Donnerstag, 29. November 2007

17. Tag Die Lagune und der Weg dorthin

Morgens haben wir uns die laedierten Hautstellen angeschaut und spontan beschlossen, heute der Sonne moeglichst aus dem Weg zu gehen. Ein Alternativprogramm war schnell gefunden. Zuerst haben wir die Nachbarbucht aufgesucht, laut Reisefuehrer einfach am Strand entlang und dann am Felsen lang. Zum Glueck kamen am Ende des Strandes gerade andere Touristen den Berg heruntergeklettert, denn wir haetten den Aufstieg nie als Weg wahrgenommen! Nach einer schoenen Kletterpartie durch den Dschungel haben wir den Strand erreicht und konnten einige Kletterer beim erklimmen der schroffen Felswaende beobachten.

Auf dem Rueckweg noch ein kurzer Badestopp und schon gings weiter zum naechsten Hoehepunkt des Tages - der Besuch einer Lagune in einem 80-100 Meter hohen Felsenkessel stand an. Wenn wir vorher schon dachten wir muessten klettern, dann traf das diesmal um so mehr zu. Ueber teilweise abenteuerlichen Wegen und unter Zuhilfenahme von Seilen wurde der Auf- und Abstieg gemeistert.












Die Lagune sah fast aus wie in The Beach, war leider nur zum Baden nicht so gut geeignet. Auch wenn unterwegs unter den wenigen Wagemutigen Tipps der besten Begehung ausgetauscht wurden, blieben ein paar Schrammen nicht aus. War aber wirklich aufregend und schoen.

Mittwoch, 28. November 2007

16. Tag Raileh Ost

Enttaeuscht ueber die wenigen Rueckmeldungen zu unserem Blog, beschlossen wir ins Wasser zu gehen, per Seekajak versteht sich. Schnell noch die Kamera wasserdicht verpackt und gut gegen die Sonne eingecremt und dann gings auch schon los.


Wir konnten wunderbar an der Kueste mit den verschiedenen Kalkfelsformationen entlang paddeln, haben viele Fische, ein paar Krebse und eine ziemlich grosse Echse beobachten koennen. Bei der Echse konnte Conny erst gar nicht nah genug rankommen, als diese dann aber ins Wasser kam, konnte es nicht schnell genug rueckwaerts gehen...:-) Die war aber auch wirklich gross und flink im Wasser und ich sass zum Glueck hinten...
Nach einem Badestopp an einem tollen Sandstrand mit Garkuechen auf Booten gings nach 4 Stunden zurueck zum Ausgangspunkt. Das war auch gut so, denn die Sonne war noch heftiger als gedacht und selbst LSF 30 und nachcremen hat uns nicht vor Sonnenbrand bewahrt. War ein wirklich schoener Ausflug.

Zum Abschluss des Tages haben wir den Sonnenuntergang bewundert und versucht ihn mit der Kamera einzufangen.

Dienstag, 27. November 2007

15. Tag - Endlich Strand und Meer

Statt der geplanten Ankunftszeit von 7 Uhr waren wir schon 05.30 Uhr in Krabi. Die Nacht im Bus war ok, man konnte besser schlafen als gedacht - waren ja auch VIP-Sitze. ;-) Naja, manchmal hatte man schon ein bisschen Angst wegen der Fahrweise.

Unser Gepaeck lag dann auch schon zu unserer leichten Verwunderung am Touristenbuero bereit, wo man sich wirklich nett um uns bemuehen wollte und nicht mit Tipps und Hotelvorschlaegen gegeizt hat - naja, anstelle des Taxis fuer 150 Baht haben wir doch den Pick-Up fuer 15 Baht genommen (danke lieber Reisefuehrer)... auch liess das Interesse an uns schnell nach als ich unser Budget fuer eine Uebernachtung bekannt gab (bluffen war angesagt).

Mit dem Longtail-Boot ging's dann ne knappe halbe Stunde an der Kueste entlang zum Raileh Beach, wo wir aufgrund von Ebbe noch mal 5 Minuten durch Sand und Schlick stapfen mussten, um die Strandpromenade zu erreichen - mit Gepaeck versteht sich.

Nun ging die grosse Sucherei los - nach diversen sehr einfachen Unterkuenften ohne Strom und Warmwasser, fanden wir dann doch noch ein richtig nettes Holzhuettchen (naja, schon ein bisschen groesser - ca. 40 qm) - Klima, Heisswasser, Holzfussboden, coole OpenAir-Dusche, Moskitonetz, Terasse... :-)

Geschafft vom vielen Rucksack tragen und damit Berge hoch und runter laufen, hatten wir uns eine Strand- und Meer-Auszeit verdient...

Leider mussten wir feststellen, dass im Laufe unserer Anreise mindestens ein Thai (nehmen wir mal so an) den Unterschied zwischen MEIN UND DEIN vergessen hat, und so muessen wir den Verlust von Conny's Handy (ja - Sim-Karte ist erst mal gesperrt), Conny's Parfuem (ja, das ist hart fuer mich) und meinem After-Shave (ja, das ist hart fuer Conny) verzeichnen. Ein Glueck, dass wir extra mit dem staatlichen Bus gefahren sind.

Das Oertchen hier ist wirklich nett, chillig und total entspannt. Von Massentourismus mit Liegen am Strand etc. keine Spur! Den ersten Sonnenuntergang konnten wir auch schon beim Cocktail geniessen...